Ein paar Hände, die Münzen zählen, Sanktionsfrei

Sanktionsfrei

 

Kanzler Merz arbeitet sich mit Vorliebe an den Schwächsten der Gesellschaft ab – so auch an Bürgergeldempfängern. Dabei gelingt es ihm ausgezeichnet, eine ohnehin schon vorhandene Neidkultur zu bedienen, in der Menschen, die Pech hatten, auch noch für schuldig befunden und mit Missgunst betrachtet werden – sie könnten ja einen Euro zu viel bekommen. Dass damit vor allem die arbeitende Bevölkerung unter Druck gesetzt werden soll – bloß nicht aufbegehren, bloß nicht den Arbeitsplatz riskieren, wie schlecht die Behandlung, wie unterirdisch die Bezahlung auch sein mag, um bloß nicht zu dieser hassenswerten Gruppe zu gehören -, entgeht den meisten Menschen.

In diesem Klima von Angst und Ablehnung agieren Arbeitsämter auf eine Art, die jedem konstruktiven Umgang und oft auch jeder Menschenwürde widerspricht. So ist beispielsweise gang und gäbe, bereits 15-Jährige unter Sanktionsandrohung „einzuladen“ – viele von ihnen berichten, dass sie unter Druck gesetzt wurden, die Schule abzubrechen und eine Ausbildung zu beginnen. Auch Berichte von teils erheblich erkrankten Menschen, die nachweislich für sie gesundheitsschädliche Arbeiten annehmen sollten, sind zahlreich.

„Sanktionsfrei“ springt hier in die Bresche und streckt beispielsweise Anwaltskosten oder Miete während eines Verfahrens vor, um Obdachlosigkeit zu verhindern. Kinder werden mit Schultüten unterstützt – denn der Regelsatz sieht nur 2,30 € pro Monat für den Bereich „Bildung“ für ein Grundschulkind vor.

Unter der aktuellen Politik sind Sanktionen und Hilfeersuchen in die Höhe geschossen und für die Organisation kaum noch zu bewältigen. Wer Menschen in Not helfen will, kann das hier tun:

https://sanktionsfrei.de/support