Symbolbild Baobab

Baobab – Zusammensein

 

Gesundheit ist oft der Schlüssel, um Armut zu bekämpfen. Denn wenn wer verstümmelt oder schwer erkrankt ist, kann häufig weder sich selbst noch seine Familie versorgen. Gerade in Afrika ist die Rate der Menschen, deren gesundheitliche Einschränkung sie daran hindert, einer Arbeit nachzugehen oder sich weiterzubilden, besonders hoch. Ursachen dafür gibt es viele:

 

– bewaffnete Konflikte, die häufig die Zivilbevölkerung betreffen

– ungeräumte Minenfelder

– schwere Infektionserkrankungen

– Arbeitsunfälle

– unbehandelte Geburtsfehler

– mangelnde gesundheitliche Fürsorge für Mutter und Kind

– Umweltverschmutzung

– die in einigen Regionen praktizierte genitale Verstümmelung

 

Diese Probleme betreffen Menschen in afrikanischen Ländern selbst, aber auch Migranten. Denn gesundheitliche Probleme „kommen mit“, zudem wissen neu Angekommene oft nicht, dass und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Nicht zuletzt ist das hiesige Gesundheitssystem so kompliziert, dass es für Menschen, die die neue Sprache gerade erst lernen, oft unzugänglich bleibt.

Hier setzt Baobab an, denn der Verein arbeitet sowohl in verschiedenen afrikanischen Ländern als auch in der deutschen Diaspora. Dabei geht es um Aufklärung und Begleitung, aber auch um den Kampf gegen Genitalverstümmelung. Dass die Vereinsmitglieder selbst afrikanische Herkunftsländer haben, erweist sich dabei als enormer Vorteil – so ist es möglich, Menschen in ihrer Muttersprache zu beraten und rasch Barrieren zu überwinden.

 

Wenn ihr den Verein bei seiner wichtigen Arbeit unterstützen oder mehr über seine Projekte erfahren möchtet, könnt ihr das hier:

 

http://www.baobab-zs.de/